Lai da Nalps | Ride MTB

Lai da Nalps

Schöne aber anspruchsvolle Singletrail-Tour von Sedrun ins Val Nalps.


Beschreibung

Vom Dorfzentrum Sedrun fährt man via Surrein auf einem Asphaltsträsschen hoch bis zum Lai da Nalps, einem der zahlreichen Stauseen im Bündner Oberland. Auf einem Alpsträsschen gehts weiter zur Alp Cuolm Nalps. Nun ist gutes Schuhwerk statt strammer Waden angesagt: Während den kommenden 200 Höhenmeter muss das Bike vorwiegend geschoben werden, und auch die Traverse hoch über dem Rein da Nalps ist noch verzwickt. Dann wird der Weg aber immer flüssiger, und schliesslich schlängelt er sich flüssig bis zur Alp Misès Grond. Wen die Kräfte verlassen haben, kehrt von hier direkt nach Sedrun zurück – lohnender ist allerdings die Zusatzschlaufe über Disentis. Auf einem Forstweg erreicht man den Bergrücken oberhalb Mompé Medel. Zu diesem kleinem Bergdorf gehts anfänglich auf einem Singletrail, danach auf einem Schottersträsschen. Der eigentliche Fahrspass beginnt aber unterhalb des Dorfes auf dem Pfad zum Rheinufer. Allerdings muss man darauf wieder steil hoch zur Ebene von Disentis, um über Segnas und Mompé Tujetsch zurück nach Sedrun zu gelangen.

Alternativen: Von der Alp Misès Grond via Cavorgia zurück nach Sedrun; Aufstieg ins Val Nalps über die Alp Stavel Sut il Tgom

Tipps: Mit der Matterhorn-Gotthard-Bahn von Disentis nach Sedrun

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Distanz

31 km

Höhenmeter

1470 m

Tiefenmeter

1470 m

Tiefster Punkt

1107 M.ü.M.

Höchster Punkt

2236 M.ü.M.

Tage

1 Tag

Startort

Sedrun

Zielort

Sedrun

Kondition

 

Fahrtechnik

 

Panorama

 

Gesamteindruck

 

Webcode

1045

E-MTB

nicht tauglich für E-Mountainbikes

Autor

Thomas Giger

Beste Jahreszeit:
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
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Kommentare

Bin die Tour heute gefahren. Der Aufstieg ist sehr angenehm (habe die Bahn nach sedrun genommen) und die Aussicht sehr schön. Die Abfahrt erfordert viel Konzentration, weil der Trail oft etwas eingegraben ist. Mit Fahrtechnik hat das mMn weniger zu tun als mit Konzentrationsausdauer.

Allgemein ist der Trail auch oft ein Orientierungslauf und die Abfahrt sucht man sich inmitten etlicher kuhpfade.

Der besagte Trail den es nicht mehr gibt, beginnt in der swiss topo Karte erst unterhalb des forstwegs. Man muss sehr genau suchen um ihn zu finden. Allerdings lohnt sich die Suche nicht, denn der Trail ist mit sehr viel steinen versetzt die dazu noch zugewachsen sind.

Ich würde behaupten zwischen S3 und S4 fahre ich vieles, aber hier ist die Gefahr in abschüssigem Gelände und bei nicht sichtbaren Hindernissen einfach zu gross.

Insgesamt fährt man auf dieser Tour doch viel auf Forststrassen oder sehr unrunden trails Bergab. Der letzte trailteil bietet dafür einen wunderschönen Abschluss.

Insgesamt würde ich die Tour aber vermutlich nicht nochmal machen oder anders kombinieren, da er doch mehr aus Kampf als aus Genuss bestand.

Bewertung im August 2023: 3 von 5

Tour am 15.7.2023 gefahren. Alles sehr schön aber die Abfahrt nach der Traverse fanden wir nicht wirklich flüssig, eher von den Kühen vertreten (wahrscheinlich aus vorherigen Jahren), wir waren immer wieder ab dem Sattel, und mein Freund fährt sonst praktisch alles aber hier war der Trail nicht immer sehbar, es war mehr eine verblockte Wiese.

stimmt zu. es gibt ein alternativen, dich nicht so viel Spass. trail beim kirche runter nach Rhein ist toll. in segnas gibt es d' ustria cresta für Verpflegung., Vorbereitung für steil Hügel nach mumpe tujesch.

"Zu diesem kleinem Bergdorf gehts anfänglich auf einem Singletrail". Dieser Singletrail existiert (teilweise) nicht mehr (Juni 2021). Es geht um das Zwischenstück, um von der Forststraße zum unteren Teil des Trails zu gelangen. Völlig zugewachsen und nicht markiert. Ich habe ca. 15min einen Eingang bzw. im weiteren Verlauf einen Trail gesucht, aber nichts gefunden. Und einfach quer durch die Botanik zu rauschen, gehört sich meiner Meinung nach nicht. Man muss also wertvolle Tiefenmeter im zweiten Teil der Tour nach Mompé Medel über die Forststraße vernichten, was der Bikerseele weh tut. Dafür geht es aber oben im Berg ordentlich kniffelig zu.